Abschied nehmen
posted 6 years, 5 months ago under Common TalkEben noch waren sie lang, rot und widerspenstig, nun sind sie um einiges kürzer, immer noch rot (eine Nachfärbung steht jedoch an) und das mit der Widerspenstigkeit wird sich noch zeigen müssen. Ja, die Rede ist von meinen Haaren, nachdem ich mir vor 2 Wochen das Gesicht gemäht habe, musste heute auch das Kopfgewächs dran glauben. Zwar nicht so, wie ich es eigentlich gewollt habe, aber hey, wenn man nicht klipp und klar über jeden Centimeter dirigiert, wie dieser werden soll, dann interpretiert der Friseur (in diesem Fall mein Daddy) die Anweisungen mit einem Schuss höllischem Grinsen. Meine Schwester meinte, es sähe auf jeden Fall um einiges besser aus, als das, was ich vorher Frisur nannte … ich für meinen Teil finde, dass es jetzt was von Kevin Sorbo als Dylan Hunt aus Gene Roddenberry’s Andromeda hat. Ob ich den neuen Haarschnitt in mein Herz schliessen werde, wird die Zeit zeigen.
Hach ja, die liebe Zeit, langsam ist es an ihr, der 24 hinterher zu winken, denn in gerade Mal 5 Tagen werde ich die 25 mit offenen Armen empfangen müssen. Und ich fühle mich nicht wirklich bereit für die konfrontation mit dem letzten Jahr eines viertel Jahrhunderts, aber die Zeit gibt einem keine Wahl. Sie vergeht einfach, manchmal im Rausch, manchmal im Traum, manchmal wie ein widerlicher hartnäckiger Virus, aber meistens einfach nur kalt, berechnend und haltlos …
Ein weiterer Abschied gilt meinem jetzigen Zimmer, mein neues ist gerade (nach so langer Zeit) endlich mitten in der Renovierung und dann gibt es auch gleich ein bequemes neues Bett …
… in diesem Sinne, gute Nacht!




