Sand verrint viel zu schnell …
posted 6 years, 12 months ago under Common TalkZu Begin jedoch etwas ziemlich skurriles und zwar ein eher “fragwürdiges “künstlerisches Massenprojekt. Das Ziel ist es, einen Kubikmetergroßen transparenten Kubus mit dem Produkt der Ejakulation zu füllen. Ich finds persönlich sehr abartig, ausserdem gibt es ja andere (für manche von uns) erregendere und (für die anderen) perversere Möglichkeiten dieses Zeug “künstlerisch” zu verwenden *grins*.
Ich frage mich, ob einige Frauen da nicht vielleicht auch das Zeug einschicken, direkt nach dem Sex … ähm ja, jeder soll diesen Gedanken für sich selbst zuende führen (falls er möchte natürlich).
Wende ich mich mal langsam dem eigentlichem Thema diesen Postings zu, der Zeit, die viel zu schnell vergeht und überall fehlt. Mir kommt es fast wöchentlich so vor, als wäre gerade erst Montag gewesen, und schon ist das Wochenende direkt wieder da, und dieses vergeht noch um einiges schneller. Kann es nicht einmal innehalten und ne Pause machen, mal den Augenblick zur Ewigkeit machen? Auch hab ich das Gefühl, gerade erst mit meinem Studium begonnen zu haben und ich weiss garnicht wieso ich schon im vierten Semester bin, wie bin ich hierher gekommen? Hey, gestern war ich erst 17 und nun, Hoolies, die 25 rückt langsam (bzw. sehr sehr schnell, beängstigend schnell) in greifbare Nähe.
Aber was habe ich in meinem Leben vollbracht, was habe ich bisher daraus gemacht, nichts, keine Taten, auf die ich irgendwie stolz sein könnte. Manchmal habe ich das Gefühl, ich hätte es nicht verdient Sauerstoff zu verbrauchen, das Gefühl, dass andere an meiner Stelle, mit meinen Möglichkeiten, vielleicht besseres anzufangen wüssten.
Und dann kommt immer die Frage auf, ob man denn was tun müsse. Ob man nicht einfach leben darf, einfach vor sich hin vegetieren darf? Ist denn das Verlangen nach Taten, der Drang, die Aufforderung etwas zu tun, etwas in eigenen Augen größeres zu leisten, nach Etwas zu streben nicht einfach nur eine Massenmode? Woher kommt denn eigentlich dieser Drang nach Taten und wären wir glücklicher ohne ihn?
Ich finde für mich keine Antwort darauf, nur dass ich das Verlangen habe, so vieles zu tun und dann doch nur sehr wenig mache. Mir fehlt einfach die Zeit, um alles in Angriff zu nehmen, so jedenfalls versuche ich mich nach einem weiteren weggeworfenem Tag zu beruhigen. Aber vielmehr denke ich, dass ich mich einfach nicht entscheiden kann, womit ich anfangen könnte.
Wenigstens habe ich derzeit das Gefühl, dass es doch langsam aufwärts geht, mir kommt es vor, als würde ich dieses Semester mehr für die Uni machen, als jedes andere zuvor. Auch künstlerisch mach ich wieder was, ja ich arbeite hart an meinem geplantem Web-Comic, immerhin soll dieser in den nächsten Monaten an den Start gehen und der Ertrag ist so hoch wie nie, an einigen Tagen erreicht es bis an die 7 vollgescribbelte blätter mit Konzeptskizzen. Nur World of Warcraft leidet in letzter Zeit enorm, immerhin habe ich für 3 Monate im Vorraus bezahlt (wohl die falscheste Entscheidung, die ich je getroffen hatte), von welchen 2 Monate schon um sind und ich habe von dieser Zeit vielleicht 20 Stunden gespielt, wenns hochkommt …
Ja, die Zeit läuft nicht nur, sie rast unaufhaltsam davon, denn schon wieder ist ein Monat um, somit existiert dieses Blog schon seit über 2 Monaten. Inzwischen ist zu den Wanderpfaden eine Unterkategorie hinzugekommen, die Blogger Ebene, dort finder ihr Blogs, die ich mir regelmässig einverleibe.
Ausserdem war gester der offizielle Kinostart von Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith und morgen Abend gehe ich in die Nachtvorstellung ins Cinemaxx Darmstadt, bin mal gespannt, ob er wirklich besser als die beiden Vorgänger ist.
Bestimmt habe ich wieder etwas zu erwähnen vergessen, was ich eigentlich unbedingt hier loswerden wollte, aber mir fällt grad echt nichts mehr ein. Also höre ich für heute mal auf, über mein Leben zu flennen.




